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Lass uns einfach Freunde bleiben....

Eine unerwiderte Liebe kann in uns das Gefühl eines gewaltigen Verlusts auslösen, obwohl wir eigentlich gar nichts verloren haben- bis auf den Teil unserer Seele, der in eben dieser Liebe steckt. Auch wenn nie etwas körperliches zwischen diesen beiden Menschen gewesen ist, so verbindet sie geistig dafür oft um so mehr. Es sind die Abende, die man zusammen auf dem Sofa saß, sich bei einem Gläschen Wein stundenlang unterhalten hat. Es sind die Telefonate, die man nur ungern beendet hat, einfach um die Stimme des anderen zu hören und deren Klang noch eine Ewigkeit im Kopf nachhallt. Zusammen sind wir der Tristesse des Alltags entflohen, haben jegliches Gefühl für Zeit und Raum verloren und sind in unseren Träumen mehrmals ans Ende der Welt gereist.....

Oft sind diese Lieben geheim und funktionieren nur als solche, denn kaum spricht man aus, was man wirklich fühlt, scheint die Welt, so wie wir sie kennen und schätzen, für einen Augenblick still zu stehen....um sich kurze Zeit später in einem ungleichmäßigen Rhythmus weiter zu drehen. Wie ein Damokles Schwert schweben die unausgesprochenen Worte zwischen uns, immer mit der Angst auf einmal auf uns hinab zu sausen und die unbehagliche Stille zu zerschneiden. Nichts erwartet man sehnlicher, als das uns der oder die Geliebte mit einem funkeln in den Augen und einem verlegenen Lächeln, ebenso seine Liebe offenbart. So wäre es doch aber eher ein Happy End, würde dies passieren, viel mehr greift eine kalte Hand nach unserem Herzen und uns stockt der Atem, bei den Worten: "Lass uns einfach Freunde bleiben..."

Einfach Freunde bleiben? Wie soll das funktionieren? Soll man seine Gefühle verleugnen, dem anderen ins Gesicht sehen und dabei die aufsteigene Euphorie unterdrücken, die unseren Körper durchflutet, wenn man zusammen ist? Und wie geht der andere am Ende damit um? Einfach vergessen, das wir ihm gerade unsere glühende Liebe gestanden haben? Unwirklich erscheint uns der Moment, an dem man sich trennen muss...der Moment der das Ende des letzen gemeinsamen Abends einläutet...ein Abend der, der letze sein wird, an dem alles so zu scheint, als wären die Worte "Lass uns Freunde bleiben" nie gefallen. Wir haben Angst vor Zurückweisung und wollen nicht,das man sich so trennt..mit der Gewissehit, das es nie wieder so sein wird...wie es bisher war! Das Ende der Welt scheint weit entfernt und auch der Alltag holt uns schneller wieder ein, als man sich je vorzustellen gewagt hat.

Keiner will, das sich etwas ändert, doch es passiert schon fast von allein..! Wir ziehen uns in unser Schneckenhaus zurück, da wir uns nur noch dort sicher fühlen und ob wir wollen oder nicht, sehen wir in der potentiellen Liebschaft unweigerlich ein großes Kind, das nur darauf wartet auf uns und unseren Gefühlen herum zu trampeln" Und so sehr wir uns auch wünschen die unzähligen Abend auf dem Sofa oder die tiefgründigen Gespräche würden nie enden, geschweige denn ausbleiben, so sehr distanziert sich auch unsere Liebe von uns....um uns zu schützen. Doch wollen wir geschont werden? Machen wir denn den Eindruck als könnten wir nicht mit dieser neuen, wenn auch unheimlich schweren Herausforderung umgehen..diese sogar erfolgreich bewältigen? Sollten wir nicht alles dafür tun den Status Quo von "vor der Liebeserklärung" zu erhalten, auch wenn wir uns unweigerlich weiter in unserem Gefühlschaos verstricken? So hart es klingen mag, doch was hat man davon? Was gesagt ist, ist gesagt, auch wenn der Verlust ein gewaltiges Loch in unsere Brust zu reißen scheint.

Versetzen wir uns einmal in die Lage unseres Schwarms, scheint die Lage genauso verzwickt, ....immerhin sind wir die Person, die all ihre Geheimnisse kennt..derjenige der immer da war, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Wir waren bester Freund, Kummerkasten, Shoppingpartner und einfach Mädchen für alles.

Aber was sind oder werden wir nun? Haben wir alles verloren...haben wir es gar zerstört oder gibt es hier auch ein Wundermittel? Wohl weniger, denn wie jede andere zerplatzte Traumblase, lässt auch diese sich unmöglich reparieren, aber Träume wären keine Träume, wenn man sie nicht immer wieder von Neuem haben könnte, nicht wahr?

28.1.09 02:13
 


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