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"Die Kopf in den Sand" -Theorie

Erst wenn man die Felle davon schwimmen sieht, merkt man eigentlich wie blind man all die Zeit war. Irgendwie wollte man es nicht wahr haben, man wollt nicht daran glauben, dass man die Schuld an all den Problemen trägt, die im Laufe der Zeit zu einer gewaltigen Belastung geworden sind. Erst wenn es zu spät ist, wacht man auf und stellt fest, dass es nicht nur fünf vor zwölf sondern viel mehr zehn Minuten nach ist. Dann wird einem schmerzlich bewusst, das man gerade dabei ist den Menschen, den man so sehr liebt zu verlieren. Man fragt sich immer wieder, wie es denn soweit kommen konnte und warum nicht schon eher festgestellt hat, das man die Notbremse ziehen muss bevor man ungebremst gegen den nächsten Baum fährt. Worte können nicht mehr ändern, was man all die Zeit falsch gemacht hat und man muss sich langsam aber sicher an den Gedanken gewöhnen, bald ohne den Mann an seiner Seite weiterleben zu müssen. Warten, warten und nochmal warten- warten darauf, dass er die Entscheidung über die gemeinsame Zukunft gefällt hat und lernen mit jeder Art Ergebniss irgendwie umgehen zu können.

Man will es nicht wahrhaben, die Bilder um einen herum sprechen eine ganz andere Sprache, Bilder von Zeiten in denen eine Trennung, sei es auch nur auf Zeit unvorstellbar war. Zeiten in denen jeder Moment zu zweit die Erfüllung aller Träume war und nun? Der Traum verblasst sobald er erfüllt wurde und am Ende bleibt nichts als der Luftleere Raum um einen herum, der einen wie ein Vakuum einzusaugen scheint...in das schwarze Loch unseres Herzens. Man will alles ändern, man will an sich arbeiten und die Fehler, die einen erst soweit brachten mit allen Mitteln beseitigen, nur eines möchte man nicht- aufgeben!
"Du musst auf die Matratzen gehen" sagt der Pate und in diesem Falle muss man alles dafür geben, die guten Zeiten die noch immer einen Platz in unserem Herzen haben sollten, wieder hervor zu holen und für uns Kämpfen zu lassen. Und wenn man jeden Kampf dieser Welt auf sich nehmen muss, um am Ende als Sieger heraus zu gehen kann die Devise nur heißen "Nur nicht aufgeben"

Diese Stille, die Einsamkeit die einen umfängt und es ist nicht der alltägliche Wahnsinn der uns plagt, sondern die Angst, dass dieser Zustand bald zur Normalität werden kann. Die Angst davor, das einen niemand mehr lächelnd in den Arm nimmt und fragt: "Wie war dein Tag mein Schatz?" Kann man all die schönen Dinge vergessen? Was wiegt mehr? Das Gefühl in seinem Partner, den Menschen gefunden zu haben mit dem man das Ende der Welt erleben will, mit dem man die schönste Zeit seines Lebens verbracht oder die Fehler die man gemacht hat?

Es heißt immer Einsicht ist der erste Weg zur Besserung und die erste Kraftprobe die man überstehen muss, ist die Zeit zu ertragen, die man auf ein Zeichen warten muss. Jede Sekunde, ein Teil jeder Minute, die wiederum Bestandteil einer jeder schmerzlichen Stunde ist, eine Stunde die man darauf wartet endlich die erlösende Nachricht zu erhalten, dass die Liebe und der Glaube an das WIR stärker ist, als alle Bedenken die zwischen einem stehen. Doch wenn das WIR in sich zusammenbricht wie ein Kartenhaus, was wenn das WIR lange Zeit nur eine Illusion war, nur eine Frage der Zeit bis man sie nicht mehr aufrecht erhalten kann? Was wenn es nie wieder ein WIR geben wird?? Ist die Einsicht wirklich das Allheilmittel, dass uns davor bewahrt überhaupt an den Punkt kommen zu müssen, an dem wir gerade sind? Doch wo ist die Einsicht, wenn man sie wirklich braucht? Warum kommt sie immer erst dann um die Ecke, wenn es eigentlich zu spät ist, wenn alle Hoffnung mehr Balast als Stütze ist? Dann lacht uns die Einsicht ins Gesicht, voller Schadenfreude steht sie da und fragt dich, ob du es denn nicht auch selber besser gewusst hättest, nun musst du mit den Konsequenzen leben.

Lacht man zurück? Zeigt man ihr, dass man stark genug ist einen eigenen Weg zu finden? Einen Weg der uns hilft wieder zu dem zu werden was man einmal war? Oder steckt man den Kopf in den Sand und wartet bis sich der Sturm in den Herzen gelegt hat und es ungefährlich ist, sich wieder frei zu bewegen? Seit wann ist denn bitteschön der Kopf im Sand eine akzeptable Lösung? Denn wer diesen Weg geht, der hat schon verloren und brauch nicht auf den Sonnenschein warten...sondern kann nur noch darauf hoffen, vom Blitz getroffen zu werden.

Während an einem Ort eine frische Liebe, gedeiht und heranwächst wie ein junges Pflänzchen, stirbt irgendwo eine Andere einen langsamen und qualvollen Tod und nur mit einem kräftigen Atemzug kann man ihr soviel Leben einhauchen,wie sie benötigt um wieder die Augen aufzuschlagen und in eine positive Zukunft schauen zu können. .
1.9.10 21:29
 


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