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"Neues Spiel, neues Glück"

"Neues Spiel, neues Glück", das Motto all jener die, die Hoffnung nicht aufgeben wollen oder deren Gewinnsucht sie immer wieder dazu treibt, trotz enormer Verluste den Einsatz nochmals zu erhöhen.

Die Liebe ist ein ähnliches Spiel und es kommt auch hier darauf an, wer das beste Pokerface hat. Spielt man von Anfang an mit offenen Karten ist die Chance als Gewinner der Partie vom Tisch zu gehen gleich null. 

Vielmehr heißt es, sich zurück zu lehnen, vorsichtig den Einsatz zu erhöhen und den nächsten Spielzug des Gegners abzuwarten. Geht er volles Risiko, mit einem Blatt mit dem es sich eigentlich nicht zu spielen lohnt und hofft, dass der Bluff keinem auffällt oder lässt er sich nur ebenso schwer aus der Reserve locken, wie man selbst?


Die Liebe ist ein Spiel, bei dem jeder Spieler seine eigenen Regeln macht. Für den einen ist das Falschspiel ein willkommenes Mittel, um ans Ziel zu gelangen und während die Regeln des Anstandes eigentlich nur einen Zug erlauben, wird gern ein Feld übersprungen, in der Hoffnung, der andere bekomme es nicht mit.

Für andere dagegen ist es unverzeihlich sich nicht an die allgemeinen Regeln des Datings und der Beziehung zu halten . Kein Kuss beim ersten Date, langsames Annähern und den anderen bis in die Haarspitzen kennenlernen, bis man den entscheidenden Schritt in eine neue Beziehung wagt.


Warum aber ist die Liebe der Bereich in unserem Leben, in dem wir es vollkommen normal finden, nach Belieben die Regeln zu ändern, zu betrügen oder den anderen, ohne mit der Wimper zu zucken, vom Spielfeld zu werfen. Warum machen wir das nicht auch in allen anderen Situationen? Weil wir uns dort nicht trauen würden oder weil wir der Meinung sind, in Sachen Liebe sei es allein den Spielern erlaubt das Reglement zu ändern.


In der Liebe ist es wie im Spiel, der erste Zug kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Wie wir uns auch drehen und wenden, wir können nicht verstecken wer wir sind, denn auch wenn es für einen kurzen Moment gelingen sollte, so wird die andere Seit der Medaille früher oder später auch sichtbar werden.

Wie haben wir es als Kinder gehasst, beim „Mensch, ärgere dich nicht“ zu verlieren und wie oft haben wir uns geschworen, es nie wieder zu spielen. Und doch, immer wieder haben wir uns überreden lassen und uns im Falle eines Gewinnes mit neuem Ehrgeiz daran gemacht unsere Glückssträhne so lange es geht aufrecht zu erhalten. Jetzt da wir älter sind, spielen wir nicht mehr Brettspiele aber wir versuchen stets unser Glück in den Beziehungen zu anderen Menschen zu finden.


Sich zu verlieben, einen anderen Menschen zu erkunden und seine Geheimnisse zu entdecken, wird von nun an unser liebstes Spiel, doch so sehr wir uns bemühen, es ist auch hier noch kein Meister vom Himmel gefallen. Wie auch, wo sich doch ständig die Mitspieler und auch die Regeln ändern. Meist passieren die größten Veränderungen dann, wenn wir glauben die ellenlange Spielanleitung komplett gelesen und verstanden zu haben. Ein Handbuch für eine perfekte Beziehung gibt es nicht und so liegt es an uns, die wichtigsten Stichpunkte festzuhalten und sie zu bewahren. Allerdings, was für uns zu funktionieren scheint, muss für einen anderen noch lange nicht die richtige Strategie sein.


Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt“, so sagt man zumindest aber sind wir einmal ehrlich zu uns selbst, sehen wir, dass noch längst nicht alles erlaubt ist. Es geht in jeder Beziehung, sei es rein freundschaftlich, geschäftlich oder in der Liebe stets um eines: Vertrauen. Eine Lüge schon zu Beginn einer solchen, kann alles zerstören, noch bevor es richtig begonnen hat, so kann aber auch die unverblümte Wahrheit das Ende bedeuten. Wägen wir ab, stellen wir fest, dass ohne Vertrauen keine Beziehung entstehen kann.Es sind verschiedene Arten des „Vertrauens“, am Anfang müssen wir darauf vertrauen, dass unser Gegenüber es ehrlich mit uns meint, während wir im Laufe des Zusammenseins das gegenseitige Vertrauen entwickeln, wir vertrauen uns einander an und trauen uns auch einmal Dinge offen zu legen, die wir sonst stillschweigend mit uns herum getragen hätten.


Ein Treffen vor dem jedes Mal die Karten neu gemischt werden, bevor man sie auf den Tisch legt, ist mehr oder weniger eine verlorene Partie. Also, hören wir auf die Karten zu zinken, ständig ein weiteres Ass im Ärmel zu haben und konzentrieren uns auf das, was wichtig ist, ein sauberes Spiel und einen ehrlichen Sieg. Nach welchen Regeln man spielt ist letztendlich egal, solange die Fairness nicht auf der Strecke bleibt.


22.11.12 23:40
 


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