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Zwei Paar Schuhe

Mit einem Mann befreundet zu sein, einfach der Sympathie wegen und die Suche nach dem Mann fürs Leben, sind zwei Paar Schuhe.
Frauen, meist praktisch und doch emotional eingestellt, differenzieren sehr stark zwischen dem zukünftigen Vater ihrer Kinder und dem besten Freund. Der strahlende Prinz auf seinem abgehalfterten Gaul sollte natürlich zugleich Seelenverwandter und bester Freund sein, letztendlich aber mehr der perfekte Liebhaber als nur der gute Zuhörer.
Wir erwarten uns mehr als ein nettes Lächeln mit geraden Zähnen, zwischen nicht all zu großen Ohren und freundlich drein blickenden Augen. Wenn wir unser Herz verschenken, dann servieren wir es demjenigen auf dem Silbertablett, nett eingewickelt in Goldpapier und einem mit Parfum bedufteten Liebesbrief.
Frauen verlieren sich in der Liebe und leben mehr um zu Lieben, als des Lebens wollens.

Dabei stellt sich nur die Frage: Wollen Männer und Frauen das Gleiche? Und wenn ja, warum ist es denn dann so schwer eine "Freundschaft" mit einem Mann zu haben, ohne das er bei der erst besten Gelegenheit daran denkt, wie es wohl wäre, wenn wir nicht nur den Keks zum Kaffee, sondern auch das Bett miteinander teilen würden.
Wären Männer und Frauen gleichermaßen an einer "Freundschaft" interessiert, wären all die Probleme, dich sich sonst dabei auftun, im Handumdrehen vergessen. Doch,... man muss fair bleiben, nicht nur Männer haben ein Problem mit Grenzen, auch viele Frauen verlieren sich gern ein Mal zu oft in den strahlenden Augen ihres "besten Freundes".

Worin unterscheidet sich aber der "beste Freund" nun letztendlich vom "festen Freund", wenn es nicht allein der Sex ist? Wobei, muss es der sein Sex sein, der das entscheidende Kriterium ist? So mancher wird nun sicher schmunzeln oder beschämt wegschauen, denn eine "beste Freundschaft" muss nicht unbedingt ohne körperliche Nähe ablaufen. Und es ist auch nicht schlimm, immerhin vereint ein bester Freund in sich oft alle Dinge, die wir uns auch von unserem Traummann erwarten. Warum aber dann trennen, zwischen Beziehung und Freundschaft? Können wir dann nicht alles in einem haben, wenn wir uns sowieso schon einen Menschen suchen, der all unsere schmutzigen Geheimnisse kennt und trotzdem gern hat?

Ganz einfach, eben weil wir jemanden brauchen, dem wir all unsere Leichen im Keller präsentieren können, ohne dafür verurteilt zu werden und so gibt es oft neben dem Partner fürs Leben auch einen weiteren Seelenverwandten. Es ist jemand, der stets eine starke Schulter zum Anlehnen bereithält, unsere Tränen trocknet und uns mit jedem unserer Fehler akzeptiert. Er urteilt nicht über uns und ist trotzdem stets ehrlich, denn auch wenn einmal Gewitterwolken am Horizont aufziehen sollten, so ist ein kleiner Streit oft ein reinigendes Gewitter, das die Luft von all dem Smog reinwäscht. Wir lachen zusammen, verbringen gemeinsame Abende auf der Couch und stören uns aber auch nicht daran, wenn wir uns eine Woche lang nicht gehört haben. Es ist einfach, es ist entspannt und es ist genau das, was wir uns wünschen.

Frauen schwören sich immer, dass es ihnen nie passieren wird, aber dann, in einem unachtsamen Augenblick: Das Kribbeln, das wir so sehr gesucht haben, plötzlich ist es da und mit ihm kommt die Ungewissheit. Das Glänzen in den Augen, das schneller schlagende Herz, der rasende Puls und all das bei einem Mann, der uns mehr wie ein Bruder schien als wie der edle Ritter. Sind auch Frauen nicht für eine Freundschaft zu einem Mann gemacht, da wir uns früher oder später verlieben?

Auf der anderen Seite, wenn dieser jemand so perfekt ist, warum ersetzen wir ihn irgendwann durch eine Person, die uns zunächst so fremd erscheint und deren Eigenheiten wir in kleinen Schritten erst mühsamn erkunden müssen? Wenn wir bereits jemanden haben, dem wir uns uneingeschränkt öffnen können, ohne die allgegenwärtige Angst verletzt zu werden, warum dann aber die ständige Suche nach dem Traumprinz? Wenn wir unseren Prinzen gefunden haben, sollte er dann nicht die Stelle des besten Freundes einnehmen? Sicher, denn wie sollte eine Liebe ohne Freundschaft leben? Wie sollte eine Beziehung funktionieren, wenn man im Bett hervorragend miteinander harmoniert, sich ansonsten aber nichts zu sagen hat?

Wir bauen Grenzen mit Stacheldraht, ja wenn nötig auch eine zweite chinesische Mauer um unser Herz und gewähren nur demjenigen den Zutritt, den wir zu 200% als vertrauenswürdig erachten. Frauen sind so, schon aus evolutionärer Sicht sind wir nicht für ständige Partnerwechsel ausgelegt, sondern uns ist eine gewissen Konstanz und Beständigkeit mitgegeben worden. Ist unser Mann auf der Jagd von einem Mammut zermatscht worden, trauern wir gebührend um ihn und erst dann würde es uns in den Sinn kommen, nach einem neuen Partner Ausschau zu halten. Und wenn wir schon die Kinder erziehen und uns bis ans Ende unserer Tage binden, dann sollte es DER Mann sein und kein anderer.

Freundschaft ist der Grundstein für jede Beziehung und manchmal kann aus dem besten Freund, der Mann fürs Leben werden und die Suche hat ein Ende, denn dass, was man gesucht hat, war die ganze Zeit ganz nah. Andererseits kann aber auch aus einer alten Liebe eine neue Freundschaft werden, denn wenn das Kribbeln verschwindet, muss es ja nicht auch unbedingt das Vertrauen und die gegenseitige Wertschätzung.
24.11.12 22:45
 


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